Schimmel ist ein Pilzbefall, der bei zu viel Feuchtigkeit und schlechter Luftzirkulation entsteht. Er ist beim Trocknen und Lagern das größte Qualitätsrisiko – und ein guter Grund, die Luftfeuchtigkeit stets im Blick zu behalten. Befallenes Material sollte nicht mehr verwendet werden.
Wie Schimmel entsteht
Pilzsporen sind praktisch überall in der Luft. Sie brauchen zum Wachsen nur Feuchtigkeit, wenig Luftbewegung und etwas Wärme. Genau diese Bedingungen entstehen, wenn zu feucht getrocknet, zu dicht gepackt oder in zu feuchter Umgebung gelagert wird. Besonders dichte Blüten sind anfällig, weil im Inneren länger Restfeuchte bleibt.
Erkennen und vermeiden
Typische Zeichen sind flaumige, weiß-graue Beläge, ein muffiger, kellerartiger Geruch oder feine, spinnwebartige Fäden. Wichtig: Schimmel ist nicht immer leicht von harmlosem Trichom-Belag zu unterscheiden – im Zweifel hilft ein genauer Blick mit der Lupe und der Geruch. Vorbeugen lässt sich mit richtigem Trocknen, guter Luftzirkulation, nicht zu feuchter Lagerung und Kontrolle per Hygrometer. Zeigt sich Schimmel, gilt aus Vorsicht: aussortieren und nicht konsumieren.
Häufige Fragen zu Schimmel
Wie erkenne ich Schimmel?
An flaumigen weiß-grauen Belägen, muffigem Geruch oder spinnwebartigen Fäden. Lupe und Nase helfen bei der Unterscheidung vom Trichom-Belag.
Kann ich befallenes Material noch retten?
Nein. Aus Vorsicht sollte schimmeliges Material aussortiert und nicht verwendet werden.
Wie beuge ich Schimmel vor?
Richtig trocknen, für Luftzirkulation sorgen, nicht zu feucht lagern und die Luftfeuchte mit einem Hygrometer kontrollieren.

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