Trocknen ist der erste Schritt nach der Ernte: Den frisch geschnittenen Blüten wird über mehrere Tage kontrolliert Feuchtigkeit entzogen. Erst danach folgt das Curing. Das Trocknen entscheidet stark über das spätere Aroma und Rauchverhalten – vor allem das Tempo macht den Unterschied.

Wie richtig getrocknet wird

Getrocknet wird an einem dunklen, gut belüfteten Ort. Bewährt haben sich moderate Temperaturen um die 18 bis 20 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50 bis 60 Prozent. Die Blüten hängen oder liegen dabei so, dass überall Luft zirkuliert – aber ohne direkten, harten Luftzug. Je nach Bedingungen dauert das Trocknen grob sieben bis vierzehn Tage.

Warum langsam trocknen

Geht es zu schnell (zu warm, zu trocken, zu viel Wind), schließt die Außenhaut, während innen Restfeuchte bleibt – das Ergebnis wird kratzig und „grün". Geht es zu langsam bei zu hoher Feuchte, steigt das Risiko für Schimmel. Der schmale, richtige Korridor dazwischen sorgt für ein gleichmäßiges, mildes Ergebnis. Als grobe Faustregel gilt eine Blüte als bereit fürs Curing, wenn dünnere Stängel beim Biegen knacken, statt sich nur zu biegen.

Häufige Fragen zum Trocknen

Wie lange dauert das Trocknen?

Meist sieben bis vierzehn Tage – abhängig von Temperatur, Luftfeuchte und Dichte der Blüten.

Warum soll man nicht zu schnell trocknen?

Zu schnelles Trocknen schließt die Blüte außen, während innen Feuchte bleibt. Das führt zu kratzigem, unreifem Geschmack.

Woran erkenne ich, dass es fertig getrocknet ist?

Wenn dünne Stängel beim Biegen knacken statt sich zu biegen. Dann kann das Curing beginnen.

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