Schädlinge sind Tiere – meist kleine Insekten oder Milben –, die Pflanzen befallen und schädigen. Im Anbau können sie großen Ärger machen, weil sie sich schnell vermehren und eine gesunde Pflanze zügig schwächen. Wer früh erkennt, was los ist, kann meist gegensteuern, bevor größerer Schaden entsteht.
Häufige Schädlinge
Zu den bekanntesten gehören Spinnmilben: winzige Tiere auf der Blattunterseite, erkennbar an feinen Gespinsten und hellen Sprenkeln auf den Blättern. Trauermücken sind kleine schwarze Fliegen, deren Larven im feuchten Substrat leben und die Wurzeln stören. Blattläuse sitzen in Kolonien an Trieben und saugen Pflanzensaft, Thripse hinterlassen silbrige, punktierte Spuren auf den Blättern. Allen gemeinsam: Je früher man sie bemerkt, desto einfacher die Gegenwehr.
Vorbeugung und Erkennung
Die beste Vorbeugung ist ein gesundes Umfeld. Eine gute Belüftung, das Vermeiden von Staunässe im Substrat und regelmäßige Kontrollen – besonders auf der Blattunterseite – halten viele Probleme klein. Im Indoor-Anbau hilft eine saubere Grow Box, das Einschleppen zu erschweren. Ein Blick mit der Lupe lohnt sich: Viele Schädlinge sind mit bloßem Auge kaum zu sehen. Werden sie früh entdeckt, bleiben die Gegenmaßnahmen überschaubar.
Häufige Fragen zu Schädlingen
Welcher Schädling ist am gefürchtetsten?
Spinnmilben gelten als besonders hartnäckig, weil sie winzig sind, sich schnell vermehren und oft erst spät bemerkt werden.
Wie erkenne ich einen Befall früh?
Durch regelmäßige Kontrolle der Blattunterseiten – am besten mit einer Lupe – und das Achten auf Sprenkel, Gespinste oder klebrige Spuren.
Wie beuge ich Schädlingen vor?
Mit guter Belüftung, ohne Staunässe, mit sauberer Umgebung und regelmäßigen Kontrollen. Ein gesundes Klima ist der beste Schutz.

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