Cannabis Ruderalis ist neben Sativa und Indica der dritte, oft übersehene Cannabis-Typ. Ruderalis ist klein, robust und wächst sehr schnell – und hat eine besondere Eigenschaft, die es für die Zucht extrem wertvoll macht: Es blüht automatisch, unabhängig von der Lichtdauer.
Woher kommt Ruderalis?
Ruderalis stammt aus nördlichen, rauen Regionen wie Russland und Zentralasien. Dort ist der Sommer kurz, und die Pflanze konnte es sich nicht leisten, auf die perfekte Lichtdauer zu warten. Also entwickelte sie sich so, dass sie nach einer bestimmten Zeit von selbst in die Blüte geht – egal, wie lang der Tag ist.
Was macht Ruderalis besonders?
- Automatische Blüte – unabhängig von der Lichtdauer (Autoflowering).
- Klein und robust – kommt mit schwierigen Bedingungen zurecht.
- Schnell – kurzer Lebenszyklus.
- Niedriger THC-Gehalt – pur ist Ruderalis wenig potent.
Warum ist Ruderalis für die Zucht so wichtig?
Für sich genommen ist Ruderalis wegen des niedrigen Wirkstoffgehalts wenig interessant. Aber seine Autoflowering-Genetik ist Gold wert: Kreuzt man Ruderalis mit potenten Sativa- oder Indica-Sorten, entstehen Autoflowering-Sorten, die von selbst blühen und trotzdem ordentlich Wirkstoff liefern.
Häufige Fragen
Ist Ruderalis potent?
Pur kaum – der THC-Gehalt ist niedrig. Wertvoll ist es wegen seiner Autoflowering-Genetik.
Was heißt automatische Blüte?
Die Pflanze blüht nach einer bestimmten Zeit von selbst, statt auf eine kürzere Lichtdauer zu warten.
Warum kreuzt man Ruderalis ein?
Um die praktische Autoflowering-Eigenschaft mit der Potenz anderer Sorten zu verbinden.
Ist Ruderalis eine eigene Art?
Man betrachtet es als dritten Typ neben Sativa und Indica – die genaue botanische Einordnung ist unter Fachleuten umstritten.

Condividi:
Entourage-Effekt
Landrasse