Autoflowering bezeichnet Cannabis-Sorten, die automatisch blühen – also unabhängig von der Lichtdauer, allein nach einer bestimmten Zeit. Das unterscheidet sie von klassischen (photoperiodischen) Sorten, bei denen erst eine kürzere Lichtdauer die Blüte auslöst.
Wie funktioniert Autoflowering?
Klassische Cannabispflanzen blühen erst, wenn die Tage kürzer werden – das signalisiert ihnen den nahenden Herbst. Autoflowering-Sorten ignorieren dieses Lichtsignal und wechseln nach wenigen Wochen von selbst in die Blüte. Möglich macht das die Genetik der robusten Unterart Ruderalis.
Die Vorteile
- Unabhängig vom Licht – kein Umstellen der Beleuchtung nötig.
- Schnell – kurzer Gesamtzyklus von Keimung bis Ernte.
- Kompakt – meist kleiner Wuchs, dank Ruderalis-Genetik.
- Robust – oft widerstandsfähiger gegen schwierige Bedingungen.
Autoflowering vs. photoperiodisch
Photoperiodische Sorten brauchen die richtige Lichtsteuerung, werden aber oft größer und potenter. Autoflowering-Sorten sind unkomplizierter und schneller, dafür traditionell etwas kleiner im Ertrag. Durch moderne Zucht ist der Abstand aber deutlich geschrumpft.
Häufige Fragen
Woher kommt die Autoflowering-Eigenschaft?
Von der Unterart Ruderalis, die in kurzen nördlichen Sommern automatisch blühen musste.
Sind Autos weniger potent?
Früher ja, heute kaum noch – moderne Autoflowering-Sorten stehen klassischen kaum nach.
Was ist der Hauptvorteil?
Die Unabhängigkeit von der Lichtdauer und der schnelle, unkomplizierte Zyklus.
Was ist der Unterschied zu photoperiodischen Sorten?
Photoperiodische blühen erst bei kürzerer Lichtdauer, Autos blühen automatisch nach Zeit.

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