Eine Landrasse (englisch Landrace) ist eine ursprüngliche Cannabis-Sorte, die sich über lange Zeit in einer bestimmten Region natürlich entwickelt hat – ohne gezielte Kreuzung durch den Menschen. Diese alten, „reinen" Genetiken sind die Basis fast aller modernen Hybride.

Was zeichnet eine Landrasse aus?

Landrassen sind über Generationen an ihre Heimatregion angepasst – an Klima, Höhe und Boden. Dadurch sind sie besonders stabil und einheitlich in ihren Eigenschaften. Man spricht auch von „reinen" Sativas oder Indicas, weil sie nicht mit anderen Typen vermischt sind.

Bekannte Landrassen

  • Afghani – klassische Indica-Landrasse aus dem Hindukusch.
  • Thai – hochwachsende Sativa-Landrasse aus Südostasien.
  • Durban Poison – reine Sativa aus Südafrika.
  • Hindukush – robuste Indica aus der gleichnamigen Bergregion.

Warum sind Landrassen so wichtig?

Fast jede heutige Sorte geht auf Landrassen zurück. Züchter haben sie über Jahrzehnte gekreuzt, um bestimmte Eigenschaften zu verstärken – daraus entstanden die unzähligen Hybride. Landrassen sind damit das genetische Fundament der gesamten Cannabis-Welt und für Sammler und Züchter besonders spannend.

Häufige Fragen

Was bedeutet „reine" Sorte?
Eine, die nicht mit anderen Typen gekreuzt ist – wie eine Landrasse. Bei modernen Sorten ist das selten geworden.

Sind Landrassen besser?
Nicht unbedingt „besser", aber ursprünglicher und stabiler. Moderne Hybride sind oft potenter, aber weniger rein.

Warum sind Landrassen selten geworden?
Weil jahrzehntelange Zucht fast alles vermischt hat. Reine Landrassen findet man heute vor allem in ihren Ursprungsregionen.

Woher kommt der Name?
Von „Land" und „Rasse" – eine an ihr Land angepasste, über Generationen gewachsene Sorte.

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