Vakuumieren bedeutet, Luft aus einer Verpackung abzusaugen und diese luftdicht zu verschließen. Weil vor allem Sauerstoff das Altern beschleunigt, kann Vakuumieren die Haltbarkeit bei sehr langer Lagerung verlängern. Es ist aber nicht für jeden Zweck die beste Wahl.

Vor- und Nachteile

Der große Vorteil: Ohne Luft altern Aromen und Wirkstoffe langsamer. Das macht Vakuumieren interessant, wenn man größere Mengen über lange Zeit wegpacken will. Die Nachteile: Der Unterdruck kann empfindliche Blüten quetschen und Trichome beschädigen, und ein Vakuumbeutel steuert die Luftfeuchtigkeit nicht aktiv – zu feucht eingepacktes Material kann trotzdem Schimmel ansetzen. Deshalb gilt: nur gut getrocknetes Material vakuumieren.

Wann es sinnvoll ist

Für den täglichen Vorrat ist ein luftdichtes Glas mit Feuchtigkeitspack meist praktischer. Vakuumieren spielt seine Stärke bei der Langzeitlagerung aus – teils kombiniert mit kühler Aufbewahrung. Wer vakuumiert, sollte vorsichtig absaugen, um die Blüten nicht zu zerdrücken, und das Material vorher wirklich ausreichend trocknen lassen.

Häufige Fragen zum Vakuumieren

Bringt Vakuumieren wirklich längere Haltbarkeit?

Ja, weil weniger Sauerstoff das Altern bremst. Das lohnt sich vor allem bei langer Lagerung größerer Mengen.

Was ist der Nachteil?

Der Unterdruck kann Blüten quetschen und Trichome beschädigen. Außerdem regelt ein Vakuumbeutel die Luftfeuchte nicht aktiv.

Worauf muss ich achten?

Nur gut getrocknetes Material vakuumieren und behutsam absaugen. Zu feucht eingepacktes Material kann sonst schimmeln.

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