Feuchtigkeitspacks sind kleine Beutel, die die relative Luftfeuchtigkeit in einem geschlossenen Behälter konstant halten. Bekannt sind sie unter Markennamen wie Boveda oder Integra. Der Clou: Sie arbeiten in zwei Richtungen (2-Wege-Regulierung) und geben je nach Bedarf Feuchtigkeit ab oder nehmen sie auf – bis der Zielwert erreicht ist.

Wie Feuchtigkeitspacks funktionieren

Im Inneren steckt eine gesättigte Salzlösung, die einen festen RH-Wert anstrebt. Ist die Luft im Gefäß zu trocken, gibt der Pack Feuchtigkeit ab; ist sie zu feucht, nimmt er sie auf. So pendelt sich die Luftfeuchte automatisch auf den aufgedruckten Wert ein. Das macht die Lagerung deutlich stabiler, als wenn man sich allein auf das Gefäß verlässt.

Welche Stärke passt

Feuchtigkeitspacks gibt es in verschiedenen Stärken, meist angegeben in Prozent RH – gängig sind Werte um 58 oder 62 Prozent. Für die Aufbewahrung von Blüten greifen viele zu diesem Bereich, weil er Aroma und Konsistenz gut erhält. Aufgebraucht ist ein Pack, wenn er hart und trocken wird – dann wird er ersetzt. In Kombination mit einem Hygrometer lässt sich die Feuchte im Glas bequem kontrollieren.

Häufige Fragen zu Feuchtigkeitspacks

Was bedeutet 2-Wege-Regulierung?

Der Pack gibt Feuchtigkeit ab oder nimmt sie auf – je nachdem, ob die Luft zu trocken oder zu feucht ist. So bleibt die RH stabil.

Welche Prozentzahl soll ich wählen?

Für Blüten sind Werte um 58 bis 62 Prozent verbreitet. Sie halten das Material geschmeidig, ohne Schimmel zu begünstigen.

Wann muss ich einen Pack tauschen?

Wenn er hart und steif geworden ist. Dann hat er seine Feuchtigkeit abgegeben und wird ersetzt.

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