Winterization ist ein Reinigungsschritt bei der Herstellung von Konzentraten. Dabei werden unerwünschte Fette, Wachse und Lipide aus einem Extrakt entfernt, um es reiner und geschmacklich sauberer zu machen. Der Name kommt daher, dass dabei mit Kälte gearbeitet wird.
Wie funktioniert Winterization?
Das Extrakt wird in Alkohol gelöst und stark abgekühlt – daher „Winter". In der Kälte verklumpen die Fette und Wachse und lassen sich abfiltern. Übrig bleibt eine gereinigte Lösung, aus der anschließend der Alkohol entfernt wird. Das Ergebnis ist ein Konzentrat mit weniger Nebenstoffen.
Warum ist Winterization sinnvoll?
- Reinerer Geschmack – Fette und Wachse können den Geschmack trüben.
- Bessere Konsistenz – ein gereinigtes Extrakt ist gleichmäßiger.
- Höhere Reinheit – weniger Nebenstoffe im Endprodukt.
Winterization im größeren Zusammenhang
Winterization ist typischerweise ein Schritt in der professionellen Weiterverarbeitung von Extrakten wie BHO. Wie bei allen lösungsmittelbasierten Verfahren gilt: Das gehört in professionelle, fachkundige Hände. Der Umgang mit Lösungsmitteln ist gefährlich und rechtlich reguliert – wir beschreiben den Vorgang hier nur zum Verständnis, nicht als Anleitung.
Häufige Fragen
Warum heißt es Winterization?
Weil das Extrakt stark gekühlt wird, damit Fette und Wachse ausflocken.
Verliert das Konzentrat dabei an Wirkstoff?
Ziel ist, vor allem Fette und Wachse zu entfernen. Bei sauberer Durchführung bleiben die gewünschten Stoffe weitgehend erhalten.
Ist Winterization etwas für zuhause?
Nein – der Umgang mit Lösungsmitteln ist gefährlich und gehört zu professioneller Weiterverarbeitung.
Braucht jedes Konzentrat Winterization?
Nein. Lösungsmittelfreie Konzentrate wie Rosin durchlaufen diesen Schritt in der Regel nicht.

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