Blasting ist ein umgangssprachlicher Begriff für das Herstellen von BHO, bei dem ein Lösungsmittel wie Butan durch Pflanzenmaterial „geblasen" wird, um die Wirkstoffe herauszulösen. Wir erklären den Begriff hier rein sachlich – und mit einer klaren Warnung.
Was steckt hinter dem Begriff?
Beim Blasting strömt unter Druck ein Lösungsmittel durch ein Rohr voller Pflanzenmaterial und nimmt dabei die Wirk- und Aromastoffe mit. Anschließend wird das Lösungsmittel entfernt, sodass ein hochkonzentriertes Extrakt zurückbleibt. Der Begriff beschreibt also den zentralen Schritt der lösungsmittelbasierten Extraktion.
Wichtiger Sicherheitshinweis
Blasting mit Butan ist hochgefährlich. Butan ist leicht entzündlich, und schon kleine Mengen austretendes Gas können zu schweren Explosionen führen. Die Eigenherstellung ist nicht nur lebensgefährlich, sondern vielerorts auch verboten. Solche Verfahren gehören ausschließlich in professionelle, dafür ausgestattete Betriebe – niemals in Wohnräume. Dieser Artikel ist eine Begriffserklärung, keine Anleitung.
Die sichere Alternative
Wer Konzentrate ohne Lösungsmittel gewinnen will, schaut sich Rosin an. Diese Methode arbeitet nur mit Hitze und Druck – ohne brennbare Gase und ohne Lösungsmittelreste. Sie gilt als deutlich sicherer und sauberer.
Häufige Fragen
Warum ist Blasting so gefährlich?
Weil Butan hochentzündlich ist und austretendes Gas explodieren kann. Es sind schon schwere Unfälle passiert.
Ist Blasting legal?
Die Eigenherstellung ist vielerorts verboten. Informiere dich über die aktuelle Rechtslage bei offiziellen Stellen.
Gibt es eine sichere Alternative?
Ja – lösungsmittelfreie Methoden wie Rosin arbeiten nur mit Hitze und Druck.
Warum erklärt ihr das dann?
Damit der Begriff verständlich ist – und damit die Gefahren klar benannt sind.

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Winterization
Melt (Full Melt)