Millefiori – italienisch für „tausend Blumen" – ist eine Glastechnik, bei der aus vielen kleinen, gemusterten Glasstäbchen ein blumenartiges Muster entsteht. Jedes „Blümchen" ist der Querschnitt eines gezogenen Glasstabs (einer Murrine).

Wie entstehen Millefiori-Muster?

Zuerst werden farbige Glasstäbe so aufgebaut, dass ihr Querschnitt ein Muster ergibt – etwa eine Blüte oder einen Stern. Dieser Stab wird lang ausgezogen, sodass das Muster im Inneren erhalten bleibt, nur kleiner. Schneidet man den Stab in dünne Scheiben, zeigt jede Scheibe das Muster. Viele solcher Scheiben nebeneinander ergeben das typische Millefiori-Bild.

Millefiori und Murrine

Die Begriffe hängen eng zusammen: Die einzelnen gemusterten Glasstäbe heißen Murrine. Setzt man viele davon zu einem Blumenmeer zusammen, spricht man von Millefiori. Murrine ist also das Bauteil, Millefiori das fertige Muster.

Millefiori in der modernen Glaskunst

Ursprünglich aus der venezianischen Glaskunst, wird Millefiori heute auch in der Lampenarbeit für Bongs, Pfeifen und Anhänger genutzt. Ein Millefiori-Element macht aus einem funktionalen Stück ein kleines Kunstwerk – arbeitsintensiv und damit ein echtes Unikat.

Häufige Fragen

Was heißt Millefiori?
„Tausend Blumen" auf Italienisch – wegen der vielen blütenartigen Muster.

Wie entstehen die Muster?
Aus Querschnitten gemusterter Glasstäbe (Murrine), die zusammengesetzt werden.

Ist Millefiori dasselbe wie Murrine?
Murrine sind die einzelnen Stäbe, Millefiori das fertige Muster daraus.

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    • scritto da Thomas Ehle

    Reticello

    • scritto da Thomas Ehle

    Murrine

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