Als Substrat bezeichnet man das Material, in dem die Wurzeln einer Pflanze wachsen. Es hält die Pflanze fest, speichert Wasser und Nährstoffe und sorgt dafür, dass genug Luft an die Wurzeln kommt. Das richtige Substrat ist die Grundlage für gesundes Wachstum – von klassischer Erde bis zu erdlosen Alternativen.
Aufgaben des Substrats
Ein gutes Substrat erfüllt drei Dinge gleichzeitig: Es gibt den Wurzeln Halt, hält Feuchtigkeit, ohne zu vernässen, und bleibt dabei locker genug, dass die Wurzeln atmen können. Staunässe ist der häufigste Feind – deshalb ist die Struktur oft wichtiger als die Menge an Nährstoffen. Manche Substrate bringen bereits Nährstoffe mit (vorgedüngte Erde), andere sind neutral und werden komplett über die Nährlösung versorgt.
Gängige Substrate
Erde ist der Klassiker: pflegeleicht und puffernd, verzeiht kleine Fehler beim pH-Wert. Kokos (Kokosfaser) ist ein beliebtes Mittelding – erdlos, aber ähnlich handhabbar, mit direkterer Nährstoffkontrolle. In der Hydrokultur kommen inerte Medien wie Blähton oder Steinwolle zum Einsatz, die nur Halt geben und keine Nährstoffe liefern. Welches Substrat passt, hängt von Erfahrung, Aufwand und Anbauweg ab.
Häufige Fragen zum Substrat
Welches Substrat ist für Einsteiger am besten?
Meist Erde. Sie puffert Fehler ab und verlangt weniger Kontrolle als Kokos oder Hydro.
Was ist ein inertes Substrat?
Ein nährstofffreies Medium wie Blähton oder Steinwolle. Es gibt nur Halt – die Nährstoffe kommen komplett über die Lösung.
Warum ist Luft im Substrat wichtig?
Wurzeln brauchen Sauerstoff. Ein zu dichtes, dauernd nasses Substrat führt zu Staunässe und schädigt die Wurzeln.

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