Puff Puff Pass ist die wohl bekannteste ungeschriebene Regel der Rauch-Etikette: Man zieht zweimal an einem gemeinsamen Joint – und gibt ihn dann weiter. Die Regel sorgt dafür, dass in der Runde alle gleichmäßig zum Zug kommen.

Was bedeutet Puff Puff Pass?

„Puff, puff, pass" heißt wörtlich: ziehen, ziehen, weitergeben. Statt einen Joint für sich zu behalten, nimmt jeder zwei Züge und reicht ihn dann an die nächste Person weiter. So bleibt der Kreis in Bewegung und niemand wird übergangen.

Warum gibt es diese Regel?

Gemeinsames Rauchen ist ein soziales Ritual. Die Puff-Puff-Pass-Regel ist die einfachste Form fairen Teilens – sie verhindert, dass eine Person die Runde blockiert. Wer den Joint zu lange hält oder ins Gespräch versinkt, wird augenzwinkernd erinnert: „Puff puff pass!"

Weitere Etikette-Regeln

  • Der Dreher zündet an – wer gedreht hat, darf zuerst.
  • Nicht „bogarten" – den Joint nicht zu lange festhalten.
  • Sauber weitergeben – nicht anspucken, kein „Backwash".

Häufige Fragen

Wie viele Züge sind erlaubt?
Klassisch zwei – daher „puff, puff". Dann wird weitergegeben.

Woher kommt der Begriff?
Aus der englischsprachigen Rauch-Kultur; über Musik und Film wurde er weltweit bekannt.

Was heißt „bogarten"?
Den Joint zu lange für sich behalten – ein Verstoß gegen die Puff-Puff-Pass-Regel.

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