Ein Perkolator ist eine zusätzliche Filterkammer in der Bong, die den Rauch ein zweites Mal durch Wasser leitet. Das Ergebnis ist noch feinere Filterung und ein extrem weicher Zug. Perkolatorbongs sind bei allen beliebt, die es besonders sanft und kühl mögen.

Wie funktioniert ein Perkolator?

Der Rauch wird nach der ersten Filterung durch den Perkolator gepresst und dort erneut in viele feine Blasen zerlegt. Mehr Blasen, mehr Wasserkontakt, mehr Kühlung. Jede zusätzliche Kammer macht den Zug weicher – geht aber leicht auf den Durchzug, weil der Rauch mehr Widerstand überwinden muss. Eine Frage der Balance.

Die wichtigsten Perkolator-Arten

  • Baumperkolator – mehrere Röhrchen wie Äste, viele feine Blasen, edler Look.
  • Honeycomb (Wabe) – eine Scheibe mit vielen Löchern, sehr gleichmäßige Diffusion.
  • Turbine – erzeugt einen Wirbel, sieht spektakulär aus.
  • Inline – waagerechtes Rohr mit Schlitzen, robust und effektiv.

Vor- und Nachteile

Der klare Vorteil: butterweicher, kühler Rauch. Der Preis dafür: mehr Reinigungsaufwand und etwas mehr Zugwiderstand. Wer Wert auf maximalen Komfort legt, kommt am Perkolator nicht vorbei. Wer es simpel und pflegeleicht mag, bleibt beim Diffusor.

Häufige Fragen

Wie viele Perkolatoren sind sinnvoll?
Ein bis zwei bringen den größten Effekt. Mehr Kammern kühlen noch stärker, machen den Zug aber schwerer und die Reinigung aufwendiger.

Wie reinige ich einen Perkolator?
Mit Reinigungslösung fluten, gut schütteln, mehrfach spülen. Regelmäßigkeit ist hier das A und O.

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