Feminisierte Samen sind Cannabis-Samen, die so gezüchtet wurden, dass daraus fast ausschließlich weibliche Pflanzen wachsen. Das ist wichtig, weil nur die weiblichen Pflanzen die wirkstoffreichen Blüten bilden, um die es beim Konsum geht.

Warum sind weibliche Pflanzen so entscheidend?

Cannabis ist in der Regel zweihäusig – es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Nur die weiblichen bilden die dichten, harzigen Blüten mit den Trichomen und damit den Wirkstoffen. Männliche Pflanzen produzieren stattdessen Pollen und bestäuben die weiblichen – was zu Samen und weniger Wirkstoff führt.

Wie funktionieren feminisierte Samen?

Bei normalem Saatgut ist das Geschlecht ein Zufall – etwa die Hälfte wird männlich. Feminisierte Samen umgehen das: Durch spezielle Zuchtmethoden entstehen Samen, die genetisch fast immer weiblich sind. So spart man sich das Aussortieren männlicher Pflanzen.

Der Zusammenhang mit Sinsemilla

Bleiben die weiblichen Pflanzen unbestäubt, bilden sie keine Samen und stecken ihre ganze Energie in die Blüten – das ist das Prinzip von Sinsemilla. Feminisierte Samen sind der einfachste Weg dorthin, weil keine männlichen Pflanzen dazwischenfunken.

Häufige Fragen

Warum will man nur weibliche Pflanzen?
Weil nur sie die wirkstoffreichen Blüten bilden. Männliche liefern Pollen und Samen statt Wirkstoff.

Sind feminisierte Samen zu 100 % weiblich?
Fast – die allermeisten werden weiblich, eine kleine Restunsicherheit bleibt.

Was passiert mit männlichen Pflanzen?
Sie bestäuben die weiblichen und mindern so Wirkstoff und Qualität – deshalb werden sie meist aussortiert.

Was hat das mit Sinsemilla zu tun?
Unbestäubte weibliche Pflanzen liefern samenlose, wirkstoffreiche Blüten – genau das Ziel.

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