Trichome sind die winzigen Harzdrüsen auf den Blüten und Blättern der Cannabispflanze. In ihnen werden die Wirkstoffe wie THC und CBD sowie die Terpene produziert. Sie sind der eigentliche Schatz der Pflanze – so klein, dass man sie nur als glitzernden Belag wahrnimmt.
Was sind Trichome genau?
Trichome sehen aus wie winzige, glitzernde Härchen mit einem Köpfchen. Genau in diesem Köpfchen sitzt das Harz mit den Cannabinoiden und Terpenen. Der schimmernde, oft klebrige Überzug auf guten Blüten besteht aus unzähligen dieser Drüsen.
Welche Arten von Trichomen gibt es?
- Gestielte Köpfchen-Trichome – die größten und wirkstoffreichsten.
- Sitzende Köpfchen-Trichome – kleiner, ebenfalls harzhaltig.
- Haartrichome – ohne Köpfchen, kaum wirkstoffhaltig.
Warum sind Trichome so wichtig?
Weil in ihnen praktisch die gesamte Wirkung und das Aroma stecken. Wenn du Kief sammelst oder Haschisch herstellst, trennst du im Grunde nichts anderes als die Trichome vom Pflanzenmaterial. Auch bei Konzentraten geht es immer darum, dieses Harz möglichst rein zu gewinnen.
Trichome als Reifezeichen
Erfahrene erkennen an der Farbe der Trichome den Reifegrad der Pflanze: Von klar über milchig bis bernsteinfarben verschiebt sich die Farbe im Laufe der Reife. Diese Beobachtung ist ein wichtiger Anhaltspunkt in der Pflanzenkunde.
Häufige Fragen
Sind Trichome dasselbe wie Kief?
Nicht ganz – Kief besteht aus abgebrochenen Trichomen. Die Trichome selbst sitzen an der Pflanze.
Warum glitzern gute Blüten?
Wegen der vielen Trichome, die das Licht reflektieren.
Kann man Trichome mit bloßem Auge sehen?
Als glitzernden Belag ja, die Details erkennt man aber erst mit einer Lupe.
Was sagt die Trichomfarbe aus?
Sie ist ein Hinweis auf den Reifegrad – von klar über milchig bis bernsteinfarben.
Wo sitzen die meisten Trichome?
An den Blüten, besonders dicht rund um die Blütenblätter.

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