Bioverfügbarkeit beschreibt, welcher Anteil eines aufgenommenen Stoffes tatsächlich im Blutkreislauf ankommt und wirken kann. Sie ist ein zentraler Grund dafür, warum die gleiche Menge über verschiedene Methoden so unterschiedlich wirkt.
Was Bioverfügbarkeit bedeutet
Nicht alles, was man aufnimmt, kommt auch im Kreislauf an. Ein Teil geht auf dem Weg verloren – wie viel, hängt vom Aufnahmeweg ab. Eine hohe Bioverfügbarkeit heißt, ein großer Anteil wird verwertet; eine niedrige, dass viel „verloren" geht. Das erklärt, warum sich Methoden nicht einfach 1:1 vergleichen lassen.
Unterschiede nach Methode
Bei der Aufnahme über die Lunge (Rauchen und Verdampfen) ist die Bioverfügbarkeit vergleichsweise hoch, weil die Wirkstoffe direkt ins Blut gelangen. Bei Edibles ist sie meist niedriger: Auf dem Weg durch Magen, Darm und Leber wird ein Teil umgewandelt, bevor er den Kreislauf erreicht – der sogenannte First-Pass-Effekt. Bei sublingual eingenommenen Tinkturen liegt sie oft dazwischen.
Häufige Fragen zur Bioverfügbarkeit
Warum ist das Wort wichtig?
Weil es erklärt, warum dieselbe Menge je nach Methode unterschiedlich stark wirkt – ein Teil geht je nach Weg verloren.
Was ist der First-Pass-Effekt?
Die Umwandlung eines Teils der Wirkstoffe in der Leber, bevor sie den Kreislauf erreichen. Er senkt die Bioverfügbarkeit oraler Aufnahme.
Welche Methode hat die höchste Bioverfügbarkeit?
Tendenziell die Aufnahme über die Lunge, weil die Wirkstoffe dort recht direkt ins Blut gelangen.

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Wirkdauer
Wirkungseintritt