Weed-Infusionen sind Zubereitungen, bei denen die Wirkstoffe von Cannabis in ein Fett wie Butter oder Öl übergehen. Diese infusionierte Butter oder das Öl ist die Basis für Edibles – also für essbare Cannabisprodukte.

Wie funktioniert eine Weed-Infusion?

Cannabinoide wie THC sind fettlöslich. Erhitzt man Cannabis zusammen mit einem Fett, lösen sich die Wirkstoffe im Fett. Anschließend wird das Pflanzenmaterial abgefiltert, und übrig bleibt ein mit Wirkstoffen angereichertes Öl oder eine Butter, die sich zum Kochen und Backen nutzen lässt.

Warum ist Decarboxylierung wichtig?

Roh entfaltet Cannabis kaum die typische Wirkung – die Wirkstoffe liegen in einer inaktiven Vorstufe vor. Erst durch Erhitzen (Decarboxylierung) werden sie aktiviert. Beim Rauchen passiert das automatisch durch die Hitze; bei Infusionen muss dieser Schritt bewusst eingeplant werden, sonst bleibt die Wirkung aus.

Worauf sollte man achten?

  • Dosierung – die Wirkung von Edibles ist schwer einzuschätzen und setzt verzögert ein.
  • Geduld – nie vorschnell nachlegen, siehe Edibles.
  • Sichere Aufbewahrung – klar gekennzeichnet und außer Reichweite von Kindern und Tieren.

Häufige Fragen

Warum Butter oder Öl statt Wasser?
Weil die Wirkstoffe fettlöslich sind und sich in Fett, nicht in Wasser, lösen.

Was ist Decarboxylierung?
Das Aktivieren der Wirkstoffe durch Hitze – ohne diesen Schritt bleibt die Wirkung schwach.

Warum sind Edibles aus Infusionen so schwer zu dosieren?
Weil die Wirkung verzögert einsetzt und intensiver ausfallen kann – klein anfangen und abwarten.

Wie lange hält infusionierte Butter?
Gekühlt und luftdicht einige Zeit – wie normale Butter, nur eben angereichert.

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