Munchies ist der Szene-Begriff für den plötzlichen Heißhunger, der nach dem Konsum von Cannabis auftreten kann. Kaum ein Effekt ist so bekannt – und tatsächlich steckt dahinter handfeste Körperchemie.

Warum bekommt man Munchies?

Verantwortlich ist vor allem THC. Es dockt an Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems an, das unter anderem an der Appetitregulation beteiligt ist. THC kann dabei das Hungergefühl verstärken und Essen intensiver schmecken lassen – der Grund, warum Snacks nach dem Konsum plötzlich unwiderstehlich wirken.

Was passiert dabei im Körper?

Vereinfacht gesagt bringt THC das System durcheinander, das dem Gehirn „satt" oder „hungrig" meldet. Zusätzlich kann es Geruch und Geschmack verstärken. Beides zusammen sorgt für den typischen Heißhunger – oft auf Süßes oder Herzhaftes.

Munchies und CBD

Interessant: Nicht jedes Cannabinoid macht Appetit. Während THC den Hunger anregt, wird CBD dieser Effekt nicht in gleicher Weise zugeschrieben. Das zeigt, wie unterschiedlich einzelne Cannabinoide wirken.

Häufige Fragen

Warum machen Munchies gerade Lust auf Süßes?
THC kann Geschmack und Belohnungsempfinden verstärken – deshalb wirken intensive, süße oder herzhafte Snacks besonders verlockend.

Bekommt jeder Munchies?
Nicht zwingend – die Ausprägung ist individuell und hängt von Sorte, Menge und Person ab.

Macht CBD auch Hunger?
Der appetitanregende Effekt wird vor allem THC zugeschrieben, nicht CBD.

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    • scritto da Thomas Ehle

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    • scritto da Thomas Ehle

    Stoner

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