Ein Fritted-Disc-Perkolator (auch Fritte genannt) ist die wohl feinste Perkolator-Bauart überhaupt. Statt einzelner Schlitze besteht er aus einer Scheibe aus gesintertem Glas mit unzähligen mikroskopisch kleinen Poren – der Rauch wird dadurch in extrem feine Blasen zerlegt.
Wie funktioniert eine Fritted Disc?
Gesintertes Glas entsteht, wenn feine Glaspartikel verschmolzen werden, ohne komplett zu verschmelzen – dabei bleiben winzige Poren zurück. Presst man Rauch durch so eine Scheibe, tritt er durch tausende Mikroporen aus. Das Ergebnis ist ein dichter Teppich aus feinsten Bläschen, fast wie Schaum.
Warum ist die Filterung so extrem fein?
Weil kein anderer Perkolator so viele und so kleine Öffnungen hat. Die riesige Blasenzahl bedeutet maximalen Wasserkontakt – und damit die stärkste Kühlung und Diffusion. Für Fans von ultraweichem Rauch ist die Fritte das Nonplusultra.
Der Haken
Die extreme Feinheit hat einen Preis: Fritted Discs setzen sich schneller zu und sind aufwendiger zu reinigen als gröbere Perkolatoren. Wer die feine Filterung genießen will, muss regelmäßig und gründlich reinigen. Dafür belohnt die Fritte mit einem Zug, der kaum weicher sein könnte.
Häufige Fragen
Was ist gesintertes Glas?
Verschmolzene Glaspartikel mit winzigen Poren – dadurch die vielen Mikroöffnungen.
Ist die Fritte die feinste Filterung?
Ja, keine andere Bauform erzeugt so viele feine Blasen.
Warum setzt sie sich schnell zu?
Weil die Poren so klein sind – Rückstände blockieren sie leichter. Regelmäßige Reinigung ist Pflicht.
Für wen lohnt sich eine Fritte?
Für Fans von maximal weichem Rauch, die den Reinigungsaufwand nicht scheuen.

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