Trockensieben (englisch „dry sieve" oder „dry sift") ist eine Methode, um Trichome mechanisch vom trockenen Pflanzenmaterial zu trennen. Das Ergebnis ist Kief in besonders reiner Form. Anders als beim Grinder-Pollensieb wird hier gezielt gesiebt, um größere oder sauberere Mengen zu gewinnen.
Wie Trockensieben funktioniert
Trockenes, gut gekühltes Material wird über ein feines Sieb bewegt oder leicht geschüttelt. Dabei brechen die spröden Trichomköpfchen ab und fallen durch die Maschen, während gröberes Pflanzenmaterial oben liegen bleibt. Weil kaltes Material spröder ist, arbeiten viele bewusst kühl. Mehrere Siebe mit unterschiedlicher Maschenweite hintereinander trennen das Ergebnis nach Reinheit.
Siebgrößen und Reinheit
Die Maschenweite (oft in „Mikron" angegeben) bestimmt, was durchfällt. Ein feineres Sieb lässt nur die kleinen Trichomköpfchen durch und liefert reineres, aber weniger Material. Ein gröberes Sieb bringt mehr Ausbeute, dafür mit etwas mehr Beiwerk. Wer das Ergebnis weiterverarbeiten will, presst es anschließend gern mit einer Pollenpresse.
Häufige Fragen zum Trockensieben
Was ist der Unterschied zum Grinder-Pollensieb?
Das Prinzip ist ähnlich, aber Trockensieben ist gezielter und liefert meist größere, sauberere Mengen Kief.
Warum kühl arbeiten?
Kalte Trichome sind spröder und brechen leichter ab. Das erhöht die Ausbeute beim Sieben.
Was bedeutet die Mikron-Angabe?
Sie beschreibt die Maschenweite des Siebs. Feiner = reiner, aber weniger Ausbeute; gröber = mehr, aber unreiner.

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