Trimmen bezeichnet das Entfernen überschüssiger Blätter von den Blüten nach der Ernte. Vor allem die größeren Blätter und die aus den Knospen ragenden „Zuckerblätter" werden zurückgeschnitten. Das Ziel: sauberere, ansehnlichere Blüten und ein angenehmeres Rauchverhalten, weil grobes Blattmaterial weniger mild verbrennt als die harzreiche Blüte selbst.

Wet Trim vs. Dry Trim

Es gibt zwei grundsätzliche Wege. Beim Wet Trim wird direkt nach der Ernte getrimmt, solange die Pflanze noch frisch und feucht ist. Die Blätter stehen dann ab und lassen sich leichter greifen; außerdem trocknet das Material danach schneller. Beim Dry Trim wird die Pflanze erst getrocknet und danach getrimmt. Das schont die Trichome tendenziell und kann das Aroma bewahren, ist aber fummeliger, weil sich die Blätter enger anlegen. Welcher Weg besser ist, hängt von Vorliebe, Platz und Klima ab.

Warum getrimmt wird

Trimmen ist mehr als Kosmetik. Die entfernten Blätter enthalten weniger Harz als die Blüte, verbrennen kratziger und können das Aroma verwässern. Ein sauberer Schnitt sorgt für ein gleichmäßigeres, milderes Ergebnis. Nebenbei fällt beim Trimmen harzreiches Beiwerk an, das viele nicht wegwerfen, sondern weiterverwenden. Nach dem Trimmen folgt der wichtigste Reifeschritt: das Curing.

Häufige Fragen zum Trimmen

Was ist besser – Wet oder Dry Trim?

Beides hat Vorteile. Wet Trim ist einfacher und trocknet schneller, Dry Trim gilt als schonender fürs Aroma. Es ist Geschmackssache.

Muss ich überhaupt trimmen?

Nötig im engeren Sinn ist es nicht, aber getrimmte Blüten sehen besser aus, schmecken milder und verbrennen gleichmäßiger.

Wann wird getrimmt?

Beim Wet Trim direkt nach der Ernte, beim Dry Trim nach dem Trocknen – also einige Tage später.

    • von Thomas Ehle

    Ernte

    • von Thomas Ehle

    Curing

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