Murrine (Einzahl Murrina, auch Murrini) sind Glasstäbe, die im Querschnitt ein Muster oder Motiv zeigen. Schneidet man so einen Stab durch, erscheint auf der Scheibe ein Bild – von einer einfachen Blüte bis zu erstaunlich detaillierten Motiven. Murrine sind die Bausteine vieler Glaskunst-Techniken.

Wie werden Murrine hergestellt?

Der Glasbläser baut aus verschiedenfarbigen Glaskomponenten einen dicken Rohling, dessen Querschnitt das gewünschte Motiv ergibt. Dieser Rohling wird dann an der Flamme lang ausgezogen. Dabei bleibt das Muster im Inneren erhalten – es wird nur kleiner. Aus einem dicken Motivstab wird so ein dünner Stab mit demselben, winzigen Bild im Querschnitt.

Wofür werden Murrine verwendet?

  • Millefiori – viele Murrine-Scheiben ergeben Blumenmuster.
  • Akzente – einzelne Murrine als Motiv auf Bongs oder Anhängern.
  • Signaturen – manche Glasbläser signieren mit einer eigenen Murrine.

Warum sind Murrine so faszinierend?

Weil in einem winzigen Glaspunkt ein komplettes, präzises Motiv steckt – oft so fein, dass man kaum glaubt, dass es von Hand entstanden ist. Aufwendige Murrine mit Gesichtern oder Logos sind hohe Handwerkskunst und machen jedes Stück unverwechselbar.

Häufige Fragen

Was ist eine Murrina?
Ein Glasstab, dessen Querschnitt ein Muster oder Motiv zeigt.

Wie bleibt das Muster beim Ausziehen erhalten?
Das Motiv wird beim Strecken nur kleiner, die Anordnung der Farben bleibt gleich.

Kann man ein Logo als Murrine machen?
Ja – aufwendige Murrine können Logos oder sogar Gesichter abbilden.

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