Eine Gravity Bong – auch Eimerbong genannt – ist ein einfaches Rauchgerät, das mit Wasser und Luftdruck arbeitet, statt mit klassischer Wasserfilterung. Das Prinzip ist ein Klassiker unter den improvisierten Konstruktionen und begegnet vielen als Begriff, ohne dass klar ist, wie es funktioniert.
Wie funktioniert das Prinzip?
Die Grundidee: Eine Flasche mit abgeschnittenem Boden steckt in einem Wasserbehälter. Wird die Flasche langsam herausgezogen, entsteht durch das ablaufende Wasser ein Unterdruck, der Rauch in die Flasche zieht und ihn dort sammelt. Danach wird der gesammelte Rauch inhaliert. Es gibt zwei bekannte Varianten – die Eimer-Variante (Bucket) und die Wasserfall-Variante (Waterfall).
Warum ist die Wirkung so intensiv?
Weil sich in der Flasche eine große Menge konzentrierter Rauch ansammelt, die auf einmal inhaliert wird. Das macht Gravity Bongs berüchtigt für starke Züge. Genau deshalb ist Zurückhaltung angebracht – die Dosis ist schwer zu kontrollieren und für Einsteiger schnell zu viel.
Gravity Bong vs. klassische Bong
Eine klassische Bong filtert und kühlt den Rauch durchs Wasser. Die Gravity Bong nutzt das Wasser nur, um Unterdruck zu erzeugen – gefiltert wird kaum. Der Zug ist dadurch deutlich rauer und intensiver. Für weichen, sauberen Rauch ist die echte Glasbong klar überlegen.
Häufige Fragen
Filtert eine Gravity Bong den Rauch?
Kaum – das Wasser dient nur der Druckerzeugung, nicht der Filterung. Der Zug ist entsprechend rau.
Warum ist der Effekt so stark?
Weil viel konzentrierter Rauch auf einmal inhaliert wird. Das ist schwer zu dosieren.
Was ist der Unterschied zwischen Bucket und Waterfall?
Bei der Bucket-Variante zieht man die Flasche aus dem Wasser, bei der Waterfall-Variante lässt man Wasser aus der Flasche ab. Das Prinzip (Unterdruck) ist dasselbe.
Ist eine Glasbong besser?
Für Geschmack, Sauberkeit und Kontrolle deutlich – die Gravity Bong ist eher ein Kuriosum.

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