Die Blütephase ist der Lebensabschnitt, in dem die Pflanze keine Blätter mehr in den Vordergrund stellt, sondern Blüten bildet. Aus der Wachstumsmaschine der Vegetativen Phase wird jetzt eine Pflanze, die ihre Energie in die Knospen steckt. In dieser Zeit entwickeln sich auch die Trichome und der Geruch nimmt deutlich zu.

Auslöser der Blüte

Bei photoperiodischen Pflanzen ist das Licht der Schalter. Sinkt die tägliche Beleuchtung – klassisch auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden ununterbrochene Dunkelheit – „versteht" die Pflanze, dass der Herbst naht, und beginnt zu blühen. Draußen übernimmt das die kürzer werdende Tageslänge von selbst. Selbstblühende Sorten (Autoflower) sind davon unabhängig: Sie wechseln nach einer festgelegten Zeitspanne automatisch in die Blüte, egal wie lang der Tag ist.

Was in der Blüte passiert

Zu Beginn streckt sich die Pflanze oft noch einmal kräftig (der sogenannte „Stretch"), bevor sich die Knospen füllen. Nach und nach bilden sich dichte Blütenstände, die Harzdrüsen (Trichome) legen zu, und das Aroma wird intensiver. Der Nährstoffbedarf verschiebt sich weg vom Stickstoff hin zu Phosphor und Kalium. Zum Ende der Blüte entscheidet der Reifegrad der Trichome über den Erntezeitpunkt.

Häufige Fragen zur Blütephase

Wie lange dauert die Blütephase?

Je nach Sorte meist rund 7 bis 11 Wochen. Indica-lastige Sorten sind tendenziell schneller, Sativa-lastige oft länger.

Warum ist ununterbrochene Dunkelheit in der Blüte wichtig?

Photoperiodische Pflanzen orientieren sich an der Dunkelphase. Lichtunterbrechungen in der Nacht können die Blüte stören oder die Pflanze verwirren.

Woran erkenne ich, dass die Blüte beginnt?

An den ersten kleinen Blütenansätzen an den Knoten und – kurz zuvor – am erneuten Höhenwachstum, dem Stretch.

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