„Bekifft sein" ist der umgangssprachliche Ausdruck für den Rauschzustand nach dem Konsum von Cannabis. Verantwortlich dafür ist vor allem der Wirkstoff THC, der im Körper an bestimmte Rezeptoren andockt.
Was passiert im Körper?
THC wirkt auf das Endocannabinoid-System, das an vielen Prozessen im Körper beteiligt ist. Je nach Menge, Sorte und individueller Verfassung kann sich der Zustand sehr unterschiedlich anfühlen – von entspannt und heiter bis nachdenklich oder träge.
Wie lange hält der Zustand an?
Das hängt stark von der Konsumform ab. Beim Rauchen oder Verdampfen setzt die Wirkung schnell ein und lässt nach ein bis mehreren Stunden nach. Bei Edibles dauert es deutlich länger, bis die Wirkung einsetzt – dafür hält sie oft länger an.
Wovon hängt die Wirkung ab?
- Menge und Wirkstoffgehalt – mehr THC bedeutet stärkere Wirkung.
- Konsumform – Rauchen, Verdampfen oder Essen wirken unterschiedlich schnell.
- Toleranz und Tagesform – Erfahrung, Stimmung und Umfeld spielen mit.
Häufige Fragen
Warum wirkt es bei jedem anders?
Weil Körper, Toleranz, Stimmung und Umgebung individuell sind. Dieselbe Menge kann bei zwei Personen sehr unterschiedlich ankommen.
Was tun, wenn die Wirkung zu stark ist?
Ruhe, frische Luft, Wasser und eine entspannte Umgebung helfen den meisten. Der Zustand geht von selbst vorüber. Bei echter Sorge um die Gesundheit ist ärztlicher Rat richtig.
Warum wirken Edibles anders?
Weil THC über die Verdauung anders aufgenommen und verstoffwechselt wird – langsamer im Einsatz, oft länger und intensiver in der Wirkung.
Kann man die Wirkung steuern?
Nur bedingt über Dosierung, Sorte und Konsumform. Verantwortungsvoller, maßvoller Umgang ist immer die beste Grundlage.

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